Aktuelles aus der Sternwarte

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Leoniden in Westdeutschland und im Erzgebirge beobachtet

Eine Gruppe von Amateurastronomen der Sternwarte Drebach reisten durch halb Westdeutschland um einen geeigneten Beobachtungsstandort ohne Wolken zu finden. Dies gelang schließlich bei Löhndorf in der Nähe von Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Leoniden sind Sternschuppen, auch Meteore genannt, die ca. aller 33 Jahre besonders häufig zu sehen sind.
Von 4:30 Uhr MEZ bis zur Morgendämmerung zählten wir 106 Sternschnuppen.


Beitrag aus der Sternwarte Drebach im 3Sat - Magazin nano

Am 16. November lief im 3Sat - Magazin nano ein Kurzbeitrag zur Kleinplanetenbeobachtung in der Sternwarte Drebach. Der Beitrag wurde anläßlich des Filmstarts von "Dinosaurier" ausgestrahlt und soll auf die Gefahr aus dem All aufmerksam machen. Vor 65 Millionen Jahren starben die Dinosaurier durch den Einschlag eines Kleinplaneten aus. Grundlage des Beitrages war das Buch "Kometen und Asteroiden - Bedrohung aus dem All?" von Christian Gritzner.


Fünf neue Kleinplaneten in einer Woche entdeckt

Eine stabile Hochdruckwetterlage sorgte in den Tagen vom 24. bis 30. September für sehr gute Beobachtungsbedingungen. Für die Beobachter der Sternwarte waren es sehr stressige Tage und Nächte. Fast in jeder Nacht leuchtete ein unbekannter Kleinplanet auf den Himmelsaufnahmen ! Die unbekannten Objekte müssen dann in einer weiteren Nacht aufgespürt werden, um ihre Existenz zu bestätigen. Dann steht einer Entdeckungsmeldung an das Minor Planet Center (MPC) / USA nichts mehr im Weg.


Erdbahnkreuzer 2000 QW7 beobachtet

Kleinplaneten, die dicht an der Erde vorbeifliegen, sind immer wieder faszinierend. So beobachteten wir am 26.August den Kleinplaneten 2000 QW7, welcher erst ca. 13 Stunden vorher von einer Forschungssternwarte in den USA entdeckt wurde. Folgende Animation besteht aus 22 Einzelaufnahmen, die zwischen 22:16 und 22:39 UT angefertigt wurden.

2000 QW7

Zum Zeitpunkt der Beobachtung befand sich der Kleinplanet in 14facher Mondentfernung.

Tragekonstruktion der Planetariumskuppel fertig

Der Bau des neuen Planetariums geht zügig voran. Schon aus großer Entfernung sind die Ausmaße der neuen Planetariumskuppel sehen. Die Tragekonstruktion für die Außenkuppel des Gebäudes wurde von einer regionalen Handwerksfirma errichtet.

Tragekonstruktion der Planetariumskuppel

Die Kuppel wird eine Außenhaut aus Aluminiumblech bekommen. Anfang Oktober soll der Innenausbau beginnen.


Kleinplanet nach erzgebirgischen Volkshelden bennannt

Der ca. 20 km großer Kleinplanet, der am 29. Dezember 1998 in Drebach entdeckt wurde, bekam den Namen Stülpner




(13816) Stülpner = 1998 YH27 Discovered 1998 Dec. 29 by J. Kandler at the observatory Drebach Named after Karl Stülpner (1762-1841), a popular hero of Germany's Ore Mountains. He lived and died in Scharfenstein near Drebach (see minor planet 6488). He became leader of a group of hunters. Together they wandered through the big districts of the Saxonian and Bohemian Ore Mountains (see minor planet 8020) seeing to order, justice and helping those in need of help. He is still admired and appreciated by any people today. This is the first minor planet of the discoverer

Stülpners Grabstein

So begann der berühmte erzgebirgische Volksheld seine Wanderungen durch die Weiten unseres Sonnensystems.
Um zu Karl Stülpner zu gelangen, brauchen Sie sich nicht mit einer Rakete zum 13816. Kleinplaneten zu reisen. Es genügt auch ein Besuch des Großolbersdorfer Friedhofes, wo sich sein Grab befindet.


Polarlicht beobachtet

Der Amateurastronom Ralf Teichert aus Oelsnitz beobachtete in der Nacht vom 15. zum 16. Juli 2000 ein herrliches Farbspiel am Nordhimmel - ein Polarlicht. Obwohl der Vollmond den Himmel sehr erhellte,war die eindrucksvolle rote Färbung des Himmels deutlich zu sehen. Gegen 0:20 Uhr MESZ gelang ihn folgende Aufnahme.

Nordlicht über Oelsnitz

Polarlichter sind in unseren Breiten sehr selten zu beobachten. Nur aller 11 Jahre, zum Zeitpunkt der höchsten Sonnenaktivität, haben wir die Möglichkeit dazu.


Grundsteinlegung für das neue Drebacher Planetarium

Am 24.Mai 2000 erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Drebacher Planetarium. Geplant ist eine neue Planetariumskuppel in der ein Planetariumsprojektor vom Typ ZKP3 - Skymaster installiert wird. Im neuen Auditorium werden 70 Personen Platz finden. Die Einweihung soll zum 1.Juni 2001 erfolgen.

Grundsteinlegung


Einweihung des Planetenwanderweges

Der Planetenwanderweg "Erzgebirge", welcher die Ortschaften Ehrenfriedersdorf und Drebach verbindet, wurde der Öffentlichkeit übergeben. Der Bürgermeister von Ehrenfriedersdorf, Herr Frank Uhlig (rechts), und von Drebach, Herr Lothar Gündel, hielten am Standort der Sonne eine Ansprache.

Ansprache zur Einweihung

Anschließend wurde der Wanderweg freigegeben. Die ersten Wanderer gingen auf eine Reise durch unser Sonnensystem.


Spatenstich für das neue Drebacher Planetarium

Für das neue Drebacher Planetarium wurde der erste Spatenstich vollzogen. Wenn alles gut geht, wird das neue Planetarium am 1.Juni 2001 eröffnet. Zur Zeit können Sie uns noch besuchen und den Sternenhimmel im "alten" Planetarium erleben.

Spatenstich.


Erdnaher Kleinplanet 2000 EW70 beobachtet

Bei dem Kleinplaneten 2000 EW70 handelt es sich um ein Objekt, welches der Erde gefährlich nahe kommen kann. Diese Gruppe von Kleinplaneten werden auch als NEO's (Near Earth Object) bezeichnet.
Am 9. März entdeckten die Astronomen des Lincoln Laboratory, New Mexico, diesen Kleinplaneten.

Bild von 2000 EW70.

Da 2000 EW70 der Erde am 22. März schon recht nahe war, bildete er sich auf unserer CCD - Aufnahme als Strichspur ab.


Zweiter Drebacher Planetoid nummeriert

Das Minor Planet Center, kurz MPC, hat unseren zweiten Drebacher Planetoiden nummeriert. Wir haben ihn im Dezember 1998 entdeckt. Jetzt erhielt erdie Nummer 13816 !

Wir haben damit das Recht der Namensgebung und werden in den nächsten Wochen dem MPC einen Namen vorschlagen.


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