Aktuelles aus der Sternwarte

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Schulpraktikum in der Volkssternwarte Drebach

Im Rahmen Ihres Schulpraktikums bekamen S. Winkler aus Großolbersdorf und A. Thiele aus Frankenberg einen Einblick in die Arbeit der Sternwarte und des Planetariums. Zu ihrer Arbeit zählte die Bedienung einer Wettersatellitenempfangsanlage, die Herstellung von Videofilmen an einer Videoschnittanlage, die Bedienung der Teleskope sowie der Planetariumstechnik (siehe Foto).

S.Winkler ?und A.Thiele bei der Bedienung des Planetariums


Planetariumsgesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V. zu Besuch in Drebach

Eine Delegation der Planetariumsgesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V. besuchte unser Planetarium. Ein für den Raum Ostwestfalen-Lippe vorgesehenes Planetarium soll ähnliche Dimensionen wie das Drebacher erhalten. Reinhard Wiechoczek, Präsident der Planetariumsgesellschaft OWL e.V.: "Dankenswerterweise konnten wir umfassend hinter die Kulissen schauen; Architektur, Technik, Betriebsablauf, Finanzen. Wir fühlen uns in der Konzeption unserer Pläne sehr bestätigt und ermuntert."

Besuchergruppe im Planetarium


Start vom Kinderprogramm "Der neugierige Thomas geht auf Weltraumreise"

Nach einer umfangreichen Überarbeitung startete am 13. Oktober der neugierige Thomas wieder zu seiner Weltraumreise. Dieses Kinderprogramm ist seit 10 Jahren der Publikumsrenner bei den fünf bis neunjährigen Besuchern unserer Einrichtung. Alle Bildvorlagen wurden durch die Künstlerin Angelika Grothues aus Bochum neu illustriert. Ebenso wurden die Aufnahmen der Planeten unseres Sonnensystems erneuert. Bei allen Bildern handelt sich um speziell maskierte Dias. Im Vortrag wurden neue Panoramen und Allskybilder integriert. Die Überarbeitung des Kinderprogramms kostete ca. 1000 Euro.

Der neugierige Thomas fliegt durchs ?Weltall


Zwei Kleinplaneten wurden "Bastei" und "Fichtelberg" getauft

Zwei kleine Planeten, die in der Volkssternwarte Drebach entdeckt wurden, bekamen auf Vorschlag Ihrer Entdecker vom Minor Planet Center (USA) die Namen von zwei bekannten sächsischen Ausflugszielen. Die beiden ca. 20 km großen Himmelskörper sind von unserer Erde mehr als 200 Millionen km entfernt. Sie bewegen sich zwischen Mars und Jupiter um die Sonne.
Beide Ausflugsziele haben eines gemeinsam - sie bieten Ihren Besuchern eine schöne Aussicht. Auch von diesen beiden Kleinplaneten hat man sicherlich einen wundervollen Blick ins Universum. Der Kleinplanet Fichtelberg trägt die Nummer 29736.


Erdnaher Kleinplanet in Drebach entdeckt

Besonders interessant sind Kleinplaneten, die sich in der Nähe der Erdbahn aufhalten. Rund 400 erdnahe Kleinplaneten sind erst bekannt. Diese Himmelkörper können für unsere Erde besonders gefährlich werden. Deshalb werden als potenziell gefährlich eingestuft.
In der Nacht vom 9. zum 10. März gelang dem Hobbyastronomen A. Knöfel die Entdeckung eines dieser potenziell gefährlichen Kleinplaneten. Der unbekannte Kleinplanet bekam vom Minor Planet Center (USA) die provisorische Bezeicnung 2002 EL6. Diese Zufallsentdeckung ist eine Sensation - bislang ist es keinen Amateurbeobachter in Europa gelungen einen gefährlichen Erdbahnkreuzer zu entdecken.

Kleinplaneten 2002 EL6 ?(rechts) und 2000 XD33

Der ca. 1000m große Kleinplanet erreicht seine größte Erdnähe erst im Jahr 2072.

weitere Informationen

Finnische Gäste zu Gast im Planetarium

Eine Delegation aus Finnland konnte am 21. Februar im Drebacher Planetarium begrüßt werden. Die Finnen möchten ein ähnliches Planetarium in ihrer Heimat in Kajaani aufbauen. Das Planetarium Drebach ist ein Referenzobjekt der Firma Zeiss. Seit der Neueröffnung konnten schon Interessenten aus der Schweiz und aus Mallorca in Drebach begrüßt werden.


Über 100 Besucher kamen zum Beobachtungsabend

Insgesamt 112 Sterngucker haben sich an diesem klaren und kalten Winterabend zu Volkssternwarte Drebach begeben, um die beiden Riesenplaneten Jupiter und Saturn am Wintersternhimmel zu betrachten.
Die Mitglieder des Fördervereins der Volkssternwarte Drebach hatten alle Hände voll zu tun. In den Beobachtungsstationen bilden sich Warteschlangen vor den Teleskopen. Aus diesem Grund werden noch zusätzlich Fernrohre im Gelände aufgestellt.


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