Aktuelles aus der Sternwarte
... aus dem Jahr 2002
Schulpraktikum in der Volkssternwarte DrebachIm Rahmen Ihres Schulpraktikums bekamen S. Winkler aus Großolbersdorf und A. Thiele aus Frankenberg einen Einblick in die Arbeit der Sternwarte und des Planetariums. Zu ihrer Arbeit zählte die Bedienung einer Wettersatellitenempfangsanlage, die Herstellung von Videofilmen an einer Videoschnittanlage, die Bedienung der Teleskope sowie der Planetariumstechnik (siehe Foto).
Planetariumsgesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V. zu Besuch in DrebachEine Delegation der Planetariumsgesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V. besuchte unser Planetarium. Ein für den Raum Ostwestfalen-Lippe vorgesehenes Planetarium soll ähnliche Dimensionen wie das Drebacher erhalten. Reinhard Wiechoczek, Präsident der Planetariumsgesellschaft OWL e.V.: "Dankenswerterweise konnten wir umfassend hinter die Kulissen schauen; Architektur, Technik, Betriebsablauf, Finanzen. Wir fühlen uns in der Konzeption unserer Pläne sehr bestätigt und ermuntert."
Start vom Kinderprogramm "Der neugierige Thomas geht auf Weltraumreise"Nach einer umfangreichen Überarbeitung startete am 13. Oktober der neugierige Thomas wieder zu seiner Weltraumreise. Dieses Kinderprogramm ist seit 10 Jahren der Publikumsrenner bei den fünf bis neunjährigen Besuchern unserer Einrichtung. Alle Bildvorlagen wurden durch die Künstlerin Angelika Grothues aus Bochum neu illustriert. Ebenso wurden die Aufnahmen der Planeten unseres Sonnensystems erneuert. Bei allen Bildern handelt sich um speziell maskierte Dias. Im Vortrag wurden neue Panoramen und Allskybilder integriert. Die Überarbeitung des Kinderprogramms kostete ca. 1000 Euro.
Zwei Kleinplaneten wurden "Bastei" und "Fichtelberg" getauftZwei kleine Planeten, die in der Volkssternwarte Drebach entdeckt wurden, bekamen auf Vorschlag Ihrer Entdecker vom Minor Planet Center (USA) die Namen von zwei bekannten sächsischen Ausflugszielen. Die beiden ca. 20 km großen Himmelskörper sind von unserer Erde mehr als 200 Millionen km entfernt. Sie bewegen sich zwischen Mars und Jupiter um die Sonne. Erdnaher Kleinplanet in Drebach entdecktBesonders interessant sind Kleinplaneten, die sich in der Nähe der Erdbahn aufhalten. Rund 400 erdnahe Kleinplaneten sind erst bekannt. Diese Himmelkörper können für unsere Erde besonders gefährlich werden. Deshalb werden als potenziell gefährlich eingestuft.
Der ca. 1000m große Kleinplanet erreicht seine größte Erdnähe erst im Jahr 2072. Finnische Gäste zu Gast im PlanetariumEine Delegation aus Finnland konnte am 21. Februar im Drebacher Planetarium begrüßt werden. Die Finnen möchten ein ähnliches Planetarium in ihrer Heimat in Kajaani aufbauen. Das Planetarium Drebach ist ein Referenzobjekt der Firma Zeiss. Seit der Neueröffnung konnten schon Interessenten aus der Schweiz und aus Mallorca in Drebach begrüßt werden. Über 100 Besucher kamen zum BeobachtungsabendInsgesamt 112 Sterngucker haben sich an diesem klaren und kalten Winterabend zu Volkssternwarte Drebach begeben, um die beiden Riesenplaneten Jupiter und Saturn am Wintersternhimmel zu betrachten. zurück zur Startseite |
||||||||||||||||