Aktuelles aus der Sternwarte

Prädikat „Familienfreundliche Freizeiteinrichtung“ erhalten

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) ist der Initiator einer neuen touristischen Marke: „Familienurlaub in Sachsen“.
In einer zentralen Veranstaltung wurden von Herrn Staatssekretär Habermann die Urkunden und Plaketten an 28 Beherbergungsbetriebe und 25 Freizeiteinrichtungen in Sachsen vergeben. Auch die Volkssternwarte und das Zeiss-Planetarium Drebach gehört zu den Ausgezeichneten.

Hohe Anforderungen waren zu erfüllen, um das Prädikat „Familienfreundliche Freizeiteinrichtung“ zu erreichen. Programme für die ganze Familie müssen angeboten werden, umfassende Informationen zu touristischen Einrichtungen in der Umgebung, besondere Anforderungen an den Sanitärbereich, Kennzeichnung von Gefahrenquellen usw..
Nun beginnt die intensive Vermarktung über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen. So wird der Reiseveranstalter ITS in seinem nächsten Deutschlandkatalog die Marke Familienurlaub in Sachsen integrieren.


Radsport-Legende „Täve“ am Sternhimmel verewigt

Der 38976. Kleinplanet in unserem Sonnensystem trägt seit diesem Jahr den Namen „Täve“. Benannt wurde der in Drebach entdeckte Himmelskörper auf Vorschlag des Entdeckers Gerhard Lehmann. Er fand den Kleinplaneten bei Routinebeobachtungen im Jahr 2000.

In Form einer Planetariumsvorstellung erhielt Gustav Adolf Schur „seinen“ Himmelskörper in feierlicher Form einer Urkunde überreicht. In einer anschließenden Fragerunde konnten die 70 Besucher ihre Fragen an Täve richten.
Neben Gustav Adolf Schur konnten wir auch Marcus Burghardt vom Team T-Mobile im Planetarium begrüßen. Beide Sportler gaben nach einem Sternendinner eine Autogrammstunde.


Ringförmige Sonnenfinsternis beobachtet

Um eine ringförmige Sonnenfinsternis zu beobachten, reiste eine kleine Gruppe des Fördervereins der Volkssternwarte Drebach e.V. nach Spanien. In El Escorial, etwa 60 km nordwestlich von Madrid, konnte die Finsternis bei optimalen Wetterbedingungen verfolgt werden.

Bei einer ringförmigen Sonnenfinsternis ist der Mond am erdfernsten Punkt seiner Bahn und bedeckt die Sonne nicht vollständig. Bei der maximalen Verfinsterung ist ein "Feuerring" zu sehen.

Finsternisfilm (AVI/2,7 MB)

Die nächste Sonnenfinsternis kann am 29. März 2006 beobachtet werden.


Katarina Witt und Täve Schur im Weltall

Katarina Witt und Täve Schur kreisen jetzt um die Sonne, aber nur in Form von etwa 5 km großen Kleinplaneten.
Seit 1993 werden in der Volkssternwarte Planetoiden beobachtet. Dabei fanden die Beobachter 75 neue Kleinplaneten, die sich zwischen den Planeten Mars und Jupiter um die Sonne bewegen. Der Entdecker darf beim Minor Planet Center in den USA einen Namen beantragen. Eine Kommission entscheidet darüber. Jetzt wurden zwei neue Kleinplaneten bestätigt – „Katarina Witt“ und „Täve“ Schur. Sie tragen die offiziellen Nummern 36800 und 38976, wurden von Jens Kandler und Gerhard Lehmann im Jahr 2000 entdeckt. Beide Himmelskörper sind rund 350 Millionen km von der Sonne entfernt und benötigen ca. 3,5 Jahre für einen Umlauf.
Am 26. November erhält Täve seinen Kleinplaneten während einer Veranstaltung in feierlicher Form als Urkunde überreicht. Anschließend ist eine Gesprächsrunde und Autogrammstunde geplant.


Astronomietag 2005

Rund 350 Besucher kamen zum Astronomietag in die Volkssternwarte. Ab 14 Uhr wurden sehr viele Aktivitäten für kleine und große Sterngucker angeboten. Viele der Kinder bastelten Raketen, die sie anschließend starteten. Bis zu 300 Meter hoch flogen die Modelle, bis sie an einem Fallschirm zur Erde zurückkehrten. Neben den Raketen folgen auch sehr viele Modellflugzeuge des Fliegerclub Annaberg e.V. über das Gelände der Sternwarte.
Das Wetter hatte aber kein Einsehen, so dass die Beobachtung der Sonne sowie die Abendbeobachtungen an den Fernrohren nicht durchgeführt werden konnten. Dennoch gab es jede Menge zu sehen und erleben. Stündlich fanden Veranstaltungen im Planetarium statt, für die jungen Besucher gab es eine Mal- und Bastelstraße sowie das Planeten-Dart. Dicht umlagert war auch unsere Wettersatellitenempfangsanlage, an der die aktuellsten Wetterbilder aus 36000 km Entfernung erläutert wurden.
Um 20.00 Uhr gab es mit Livemusik unterm Sternenhimmel eine Premiere im Planetarium. Die Gruppe Höröya Kan aus Chemnitz entführte die Besucher auf eine musikalischen Reise nach Afrika.


Mutmaßlich zehnter Planet beobachtet

Am 29. Juli wurde die Entdeckung des größten Himmelskörpers außerhalb der Plutobahn bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um ein so genanntes Kuiper Belt Objekt, das man am Palomar Observatory in Kalifornien entdeckt hat. Der Himmelskörper bekam die provisorische Bezeichnung 2003 UB313 und weist einen mittleren Durchmesser von 3000 km auf. Rund 560 Jahre benötigt er für einen Umlauf um die Sonne. Am sonnenfernsten Punkt seiner Bahn ist 2003 UB313 rund 100mal weiter von der Sonne entfernt als die Erde. 75 Jahre nach der Entdeckung des kleinsten Planeten Pluto (Durchmesser: 2300 km) wurde unter Fachastronomen eine heftige Diskussion entfacht, ob Pluto überhaupt ein Planet ist. In welche Kategorie nun dieser neue Himmelskörper aufgenommen wird ist gegenwärtig noch offen. Ein Name steht ebenfalls noch nicht fest.
Anfang September gelangen in der Volkssternwarte Drebach drei Aufnahmen von dem entfernten Himmelskörper. Zum Aufnahmezeitpunkt war 2003 UB313 rund 96mal so weit von der Sonne entfernt wie unsere Erde (14,4 Milliarden Kilometer). Dabei handelt es sich um den am weitesten entfernten Himmelskörper des Sonnensystems, der jemals in unserer Einrichtung beobachtet wurde. Aufgrund der Entfernung war das Licht von 2003 UB313 mehr als 13 Stunden unterwegs, bevor es von den Kameras am 0,5m Spiegelteleskop der Volkssternwarte Drebach aufgezeichnet wurde.


Hochzeit unter dem Sternenhimmel

Am 13.08. haben sich Josefin und Robby Barthold trauen lassen - und zwar im Planetarium in Drebach. Beide entschieden sich für einen außergewöhnlichen Ort, um sich das Ja-Wort im Beisein von Familie und Freunden unter einem Zelt aus Sternen zu geben. Eingeläutet wurde die Trauung mit den Klängen der Musik aus Star Trek. Ein selbstgewähltes Trauversprechen krönte den Trauungsgottesdienst. Einen weiteren Höhepunkt setzten die Gäste, in dem sie dem jungen Brautpaar eine Sternenpatenschaft schenkten, die beide noch lange an ihren ungwöhnlichen Hochzeitsort erinnern wird.


Krokusblüte in Drebach


Das schöne Wetter am Wochenende lockte zahlreiche Besucher auf die Krokuswiesen nach Drebach, die zu diesem Zeitpunkt in ihrer vollsten Blüte standen.
Viele dieser Besucher statteten auch der Volkssternwarte einen Besuch ab. Der Förderverein der Volkssternwarte lud zur Beobachtung ein. In den Fernrohren der Sternwarte konnten Sonnenflecken und Gasausbrüche auf der Sonne beobachtet werden.


Fassade der Sternwarte erhält neues Gesicht


Die Malerfirma Zeidler aus Drebach gab der Sternwartenfassade ein neues Gesicht. Die Fassade wurde neu geputzt und gestrichen.


Komet Machholz beobachtet


Der Komet Machholz wurde bereits am 28. August 2004 von dem amerikanischen Amateurastronomen Don Machholz entdeckt. Im Januar ist der Komet in Erdnähe und kann bereits mit dem bloßen Auge gesehen werden.

Am Freitag, den 7. Januar, entstand die nachfolgende Fotografie. Der Sternhaufen der Plejaden (Siebengestirn) ist ebenfalls mit im Bild zu sehen.

Noch bis Ende Januar können wir den Kometen sehen. Am 24. Januar durchläuft Machholz den sonnennächsten Punkt seiner Bahn. Erst in 110000 Jahren befindet er sich wieder in Sonnennähe.


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