Planetoiden oder Kleinplaneten
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Einleitung
Der erste Planetoid wurde von Guiseppe Piazzi ( 1746 bis 1826 ) in der Nacht vom 1. zum 2. Januar 1801 entdeckt. Er erhielt nach der römischen Göttin der Feldfrüchte den Namen Ceres. Doch er war nur der erste kleine Himmelskörper, dem schon bald viele Entdeckungen folgten. Heute ist ihre Zahl auf über 100 000 angewachsen.
Planetoiden werden auch „Kleine Planeten" oder „Asteroiden" genannt. Sie bewegen sich vorwiegend zwischen dem Planeten Mars und Jupiter um die Sonne. Damit benötigen sie für einen Umlauf um unser Zentralgestirn zwischen 1,5 und 5 Erdenjahre. Ihre Zahl wird auf mehr als 500000 geschätzt.
Der schon erwähnte Planetoid Ceres hat einen Durchmesser von ca. 1000 km. Doch der weitaus größte Teil ist kleiner als 50 km. Damit sind diese Himmelskörper zu klein, um eine Atmosphäre zu besitzen. Wir können uns die Planetoiden als unregelmäßig geformte Gesteinsbrocken mit einer von unzähligen Meteoriteneinschlägen zernarbten Oberfläche vorstellen.
Drebacher Beobachtungen
Die Sternfreunde der Sternwarte Drebach können auf zahlreiche erfolgreiche Kleinplanetenbeobachtungen zurückblicken. Folgende Kleinplaneten sind uns besonders wichtig.
6488 Drebach
7655 AdamRies
8020 Erzgebirge
Entdeckungen
In der Zwischenzeit gelang die Endeckung von über 70 Kleinplaneten. Einige davon tragen bereits Namen, andere noch eine provisorische Bezeichnung.
10932 Rebentrost
13816 Stülpner
17737 Sigmund Jähn
17821 Bölsche
19022 Penzel
20512 Rothenberg
20518 Rendtel
20522 Yogeshwar
21678 Lindner
21686 Koschny
22168 Weißflog
26757 Bastei
29736 Fichtelberg
31147 1997 UA4
31231 Uthmann
31240 Katrianne
36800 2000 SF45
38268 Zenkert
38976 2000 UR
39930 1998 FR74
59828 1999 RU32
62190 2000 SS44
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